Wahrnehmungsförderung

In den ersten sieben Lebensjahren lernt Ihr Kind in der Regel seinen Körper und seine Umwelt durch fühlen, tasten und bewegen kennen. Es erfasst die Bedeutung unterschiedlicher Geräusche, lernt zu sprechen, lernt mit physikalischen Kräften umzugehen, berührt unzählige Dinge und kommt mit vielen Menschen in Kontakt. Jeder Gegenstand und alle Dinge geben ihm eine sinnliche Wahrnehmungsinformation und es muss im Gehirn eine Integration des Wahrgenommenen entwickelt werden, damit Ihr Kind die ankommenden Informationen verarbeiten, gebrauchen und sinnvoll einsetzen kann. Hier geht es um das in KonTakt kommen. „Kon“ heißt „mit“, „Takt“ verweist auf das „Spüren“. KonTakt bedeutet also das mit einander-mitspüren. Wahrnehmungsförderung geschieht über sieben Sinnessysteme:

  • Taktil (der Tastsinn)
  • Propriozeptiv (die Tiefensensibilität und kinästätische Wahrnehmung)
  • Vestibulär ( Gleichgewicht)
  • Olfaktorisch (der Geruch)
  • Gustatorisch (der Geschmack)
  • Auditiv (das Hören)
  • Visuell (das Sehen).

All diese Sinne werden in der Wahrnehmungsförderung (nach J. Ayres und F. Affolter), auch durch sensorische Integration (nach Kesper), durch verschiedene Sinnesangebote in den Stunden gefördert.

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