Psychomotorik

Bei der Psychomotorik handelt es sich um die Erweiterung der eigenen Handlungskompetenzen durch gezielte erlebnisorientierte Angebote für Ihr Kind. In den Förderstunden stehen immer die Basisfunktionen (Laufen, Krabbeln, Klettern, Balancieren, Drehen, Rutschen) im Vordergrund. Das Fundament besteht aus vier Basiskompetenzen.

In der Körpererfahrung/ Selbsterfahrung geht es darum, den eigenen Körper wahrzunehmen, zu erleben und kennenzulernen. Sinneserfahrungen werden gesammelt, Handlungsmöglichkeiten und Grenzen erfahrbar gemacht und Selbstvertrauen gewonnen. Die Ich-Kompetenz wird gestärkt.

Die Sach-Kompetenz zeichnet sich vor allem mit der gesammelten Materialerfahrungen aus. Erkundendes und experimentelles Lernen über Bewegung mit und durch verschiedene Materialien stehen im Vordergrund. Das Kind soll sich an die Umweltbegebenheiten anpassen, mit ihnen umgehen und sie verändern können.

Sozialerfahrungen finden im Miteinander oder auch im Gegeneinander spielen statt. Regeln werden im Spiel gemeinsam erstellt und sollen akzeptiert werden. Ziel ist es, sich selbst einzubringen, mit anderen sinnvoll umzugehen und sich an andere anzupassen, um zu einem gemeinsamen Spiel zu gelangen. Dies zeigt sich dann in der Sozialkompetenz.

Abgerundet werden die Kompetenzen durch das sich erfolgreiche Erleben, eben der Wirksamkeitserfahrung. In der Psychomotorik werden Erfahrungen des Selber-Wirksam-Seins gesammelt. Es geht darum, sich als wichtiges Mitglied der Gruppe zu erfahren und zu erleben. Deshalb wird Psychomotorik auch meist in Gruppen angeboten.

Ein Gruppenangebot für Privatzahlende finden Sie unter Psychomotorische Bewegungserfahrung (Gruppen).

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